Boston
Die Skyline von Chicago

Millennium Park

Der Millennium Park hat sich zu einer der wichtigsten Attraktionen in der US amerikanischen Großstadt Chicago entwickelt. Die Anlage, die zu Ehren des neuen Jahrtausends erbaut wurde, zieht jedes Jahr viele Tausend Touristen an und gilt als eine der schönsten zusammenhängenden Anlagen im ganzen Land.
 
Chicago in Illinois
 
Die Geschichte des Millennium Parks

Die Planung für den Millennium Park begann im Oktober 1997, die Eröffnung fand allerdings erst deutlich nach dem Beginn des neuen Jahrtausends, am 16. Juli 2004, statt. Der Grund dafür lag in zahlreichen Verspätungen während des Baus, die schlussendlich dazu geführt haben, dass der Park erst vier Jahre nach seiner geplanten Fertigstellung betreten werden konnte.

 
Schöne und erholsame Parks für Touristen gibt es auch in Florida und Infos gibt es auf der Seite Fort-Myers-Beach.de wenn man sich diese einmal anschauen möchte.
 
Der Millennium Park in Chicago
 

Das Projekt, das als eines der wichtigsten in der Geschichte von Chicago gilt, sollte ursprünglich einmal 150 Millionen US-Dollar kosten. Schlussendlich wurde der finanzielle Rahmen allerdings deutlich gesprengt. So kostet der Bau des Millennium Parks am Ende 475 Millionen US-Dollar, mehr als die Hälfte davon musste die Stadt bezahlen. Der Rest wurde von privaten Spendern zusammengetragen.

Zahlreiche verschiedene Attraktionen

Der Park selbst hat sich nicht nur als grüne Ader der Stadt etabliert, das enorme Projekt schloss auch den Bau zahlreicher neuer Sehenswürdigkeiten ein. Allesamt befinden diese sich im oder am Park. Als die vier wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Parks haben sich der Jay Pritzker Pavilion, das Cloud Gate, die Crown Fountain und der Lurie Garden herauskristallisiert.

Darüber hinaus gelten der McCormick Tribune Ice Skating Rink, die BP Pedestrian Bridge, das Joan W. and Irving B. Harris Theater for Music and Dance, der Wrigley Square, das McDonald's Cycle Center, die Exelon Pavilions, der AT&T Plaza, die Boeing Galleries, die Chase Promenade und der Nichols Bridgeway als bedeutende Attraktionen des Parks.

Der Jay Pritzker Pavilion

In der Mitte des Parks befindet sich der Jay Pritzker Pavilion, der sich zu einem der wichtigsten kulturellen Zentren in Chicago entwickelt hat. Der Pavillon, der 4.000 feste Sitzplätze anbietet, wird jährlich für zahlreiche verschiedene Aufführungen genutzt und dabei von vielen Zehntausend Menschen besucht. Bei besonders großem Andrang haben die Menschen zudem die Möglichkeit auf dem Rasen Platz zu nehmen und das Spektakel von diesem zu beobachten. Schätzungen zu Folge gibt es allein im Grünen noch einmal 7.000 Plätze. Die wichtigsten Veranstaltungen in dem architektonisch ansprechenden Pavillon sind Konzerte des Orchesters von Chicago und diverse künstlerische Darbietungen von regionalen Artisten. Darüber hinaus fanden auch Rockkonzerte im Jay Pritzker Pavilion statt.

Das reflektierende Cloud Gate

In Chicago gerne auch "die Bohne" genannt, hat sich die vom Künstler Anish Kapoor entworfene Skulptur Cloud Gate, deren Form dem angesprochenen Gemüse ähnelt, zu einem der interessanten Werke moderner Kunst in den Vereinigten Staaten entwickelt. Das privat finanzierte Kunstwerk, das auf Grund der hohen Materialkosten 23 Millionen US-Dollar kostete, steht auf dem AT&T-Platz, der sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte für die junge Generation entwickelt hat. Dadurch, dass Cloud Gate aus Stahl besteht und mehrmals täglich von Fingerabdrücken befreit wird, spiegelt die Oberfläche des Kunstwerks. Dadurch haben Besucher die Möglichkeit, ein verzerrtes Ebenbild von sich zu sehen.

 
Zahlreiche Naturparks mit viel Palmen haben die Inseln in der Karibik und diese sind nicht künstlich erschaffen worden wie der Park in Chicago wo nachgeholfen wurde.
 

Die künstliche Fontäne

Auch der spanische Künstler Jaume Plensa hat in Chicago ein zeitloses Kunstwerk geschaffen. Die sogenannte Crown Fountain ist ein 15 Meter hohes Bauwerk aus schwarzem Granit, an dem seitlich Wasser herunterfließt. Die Besonderheit der Fontäne liegt aber darin, dass vor dem Wasser noch eine Wand aus tausenden Glasbausteinen ist. Hinter diesen befinden sich Leuchtioden, die nicht nur die Farbe des Kunstwerks verändern, sondern zugleich die Gesichter von Tausend zufällig ausgewählten Bürgern der Stadt zeigt. Damit aber noch nicht genug, denn circa alle fünf Minuten wird dazu auch noch ein Wasserspeier simuliert, der den Zuschauern den Eindruck vermittelt, dass das Wasser auch in ihre Richtung kommt.